Skip to main content
TEAMENTWICKLUNG & WORKSHOPS

Ein gutes Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder

Teamentwicklung und Workshops – im Ruhrgebiet, Münsterland, Sauerland und deutschlandweit

Ein Team wird nicht dadurch stark, dass gute Leute darin sitzen. Es braucht gegenseitiges Vertrauen, eine gemeinsame Sprache und Klarheit darüber, wer wofür verantwortlich ist. Genau daran arbeite ich mit euch – als Workshop, als längeres Teamcoaching oder als Teambuilding-Format.
DIE AUSGANGSLAGE

Kennst du das?

  • Ein Team, das eigentlich zusammenarbeiten sollte, aber aneinander vorbeiredet
  • Zwei Leute, die seit Monaten nicht mehr miteinander sprechen – und alle anderen arrangieren sich damit
  • Neue Kolleginnen und Kollegen kommen dazu, und plötzlich funktioniert etwas nicht mehr, das vorher lief
  • Aufgaben bleiben liegen, weil niemand genau weiß, wer sie eigentlich hat
  • In der Sitzung nicken alle, auf dem Flur wird das Gegenteil besprochen
  • Die Fluktuation steigt, und niemand im Haus benennt den eigentlichen Grund

Das Muster dahinter ist fast immer dasselbe: Es liegt selten an fehlender Kompetenz. Es liegt daran, wie im Team miteinander geredet wird – und worüber nicht.

MEIN WEG

Wie ich in ein Team gehe

Ich komme nicht mit einer fertigen Diagnose. Ich komme mit einer Frage:

Lass uns erst einmal verstehen, warum das gerade so ist.

Teams verhalten sich selten grundlos so, wie sie sich verhalten. Wenn jemand blockiert, sich zurückzieht oder ständig dagegenhält, hat das im System meistens eine Funktion.


Diese Funktion zu verstehen, verändert mehr als jede Ermahnung – und deutlich mehr als ein Tag Kletterpark. Ich nehme Menschen so an, wie sie gerade sind. Ohne zu bewerten, ohne ihnen zu sagen, wie sie sein sollten. Das gilt auch für das Teammitglied, über das im Vorgespräch am meisten geklagt wurde.

DEFINITION

Was ist Teamentwicklung?

Teamentwicklung ist ein gezielter, begleiteter Prozess, der aus einer Gruppe von Einzelpersonen ein funktionierendes Team macht. Sie verbessert Zusammenarbeit, Kommunikation und Vertrauen, klärt Rollen und Aufgaben und macht Konflikte bearbeitbar. Anders als ein einmaliges Teambuilding-Event ist Teamentwicklung ein dynamischer Prozess, der über einen längeren Zeitraum wirkt.

Der Unterschied zu benachbarten Formaten ist wichtig, weil er im Alltag verschwimmt:

  • Teambuilding schafft ein gemeinsames Erlebnis und stärkt den Teamgeist. Gut für den Einstieg, aber allein verändert es die Abläufe im Team nicht.
  • Teamcoaching arbeitet über mehrere Termine an der Dynamik zwischen den Teammitgliedern – wer redet mit wem, was bleibt unausgesprochen.
  • Teamentwicklung ist der Oberbegriff: der ganze Weg von der Bedarfsermittlung über Workshops bis zum Transfer in den Arbeitsalltag.
  • Mediation kommt dann ins Spiel, wenn ein Konflikt bereits so verhärtet ist, dass normale Teamarbeit ihn nicht mehr löst.

Ein Team wird nicht stark, weil alle gleich denken. Sondern weil jeder gehört wird. — Miriam Jaschinski

ABLAUF

Die 5 Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman

Das bekannteste Phasenmodell stammt von Bruce Tuckman. Es beschreibt, wie sich eine neu zusammengestellte Arbeitsgruppe zu einem leistungsfähigen Team entwickelt. Kein Team durchläuft die fünf Phasen sauber der Reihe nach – aber das Modell hilft enorm dabei zu verstehen, warum etwas gerade hakt.

SCHRITT 1

Forming – die Orientierungsphase.

Alle sind höflich, vorsichtig, tasten sich ab. Es wird viel gelächelt und wenig gesagt. In dieser Phase der Teamentwicklung brauchen Teams vor allem Orientierung: Was ist unser Auftrag, wer ist wer, was wird von mir erwartet?

SCHRITT 2

Storming – die Konfliktphase.

Die Höflichkeit bröckelt, Positionen prallen aufeinander, Rollen werden ausgehandelt. Diese Phase fühlt sich unangenehm an und wird deshalb oft übersprungen oder unterdrückt. Das ist ein Fehler: Ein Team, das nie gestritten hat, hat auch nie geklärt, wie es mit Unterschieden umgeht.

SCHRITT 3

Norming – die Regelphase.

Das Team einigt sich – ausgesprochen oder stillschweigend – auf Spielregeln. Verantwortlichkeiten werden klar, eine gemeinsame Sprache entsteht. Hier entscheidet sich, ob die Regeln tragen oder nur auf dem Flipchart stehen.

SCHRITT 4

Performing – die Leistungsphase.

In der Performing-Phase arbeitet das Team weitgehend in Selbstorganisation. Energie fließt in die Aufgabe statt in die Beziehungsklärung. Das ist der Zustand, den sich alle wünschen – und der nicht von allein stabil bleibt.

SCHRITT 5

Adjourning – die Abschlussphase.

Das Team löst sich auf oder verändert sich stark: Ein Projekt endet, Menschen gehen, eine Umstrukturierung kommt. Diese Phase wird fast immer übersehen. Dabei entscheidet sie darüber, mit welchem Gefühl Menschen ins nächste Team gehen.

Diese Teamphasen sind kein Fahrplan, sondern eine Landkarte.

Was das praktisch bedeutet: Norming und Performing lassen sich nicht erzwingen, indem man sie sich vornimmt. Jedes Mal, wenn jemand Neues dazukommt oder die Aufgabe sich ändert, springt ein Team ein Stück zurück. Das ist normal – und genau der Moment, in dem Teamentwicklung wirkt.
DIE ZIELE

Ziele der Teamentwicklung

Was das konkrete Ziel der Teamentwicklung ist, legen wir gemeinsam fest. In der Praxis geht es fast immer um einige dieser Punkte:

  • Vertrauen und psychologische Sicherheit. Trauen sich Menschen, einen Fehler oder eine unbequeme Meinung anzusprechen? Das entscheidet im Alltag enorm viel darüber, wie gut ein Team zusammenarbeitet.
  • Klare Rollen und Verantwortungsbereiche. Wer entscheidet was? Wo hört meine Zuständigkeit auf?
  • Bessere Kommunikation. Miteinander reden statt übereinander – und Bedürfnisse aussprechen, statt sie erraten zu lassen.
  • Konstruktiver Umgang mit Konflikten. Nicht konfliktfrei werden, sondern konfliktfähig.
  • Effizientere Abläufe im Team. Weniger Reibungsverluste an den Schnittstellen, mehr Effizienz und Effektivität bei gleichem Aufwand.
  • Gemeinsame Ziele und echtes Commitment. Nicht das Ziel des Chefs, sondern eines, das alle mittragen.
  • Weniger Fluktuation. Menschen kündigen selten wegen der Aufgabe. Sie kündigen wegen der Zusammenarbeit.
METHODEN UND INSTRUMENTE

Methoden und Instrumente in der Teamentwicklung

Ich arbeite systemisch. Das heißt: Ich schaue nicht auf einzelne Personen und ihre Defizite, sondern auf das System dazwischen. Wieso wird ein Team zu einem bestimmten Verhalten getrieben? Ein Problem ist meistens nur ein Symptom. Systemische Teamentwicklung fragt nach den Dynamiken, die es erzeugen.

Aus diesem Werkzeugkasten kommt zum Einsatz, was zum Thema passt:

  • Standortbestimmung im Team – wie erleben die Teammitglieder die Zusammenarbeit aktuell, und wo gehen die Wahrnehmungen auseinander?
  • Moderation und Facilitation für Sitzungen, in denen bisher nichts entschieden wurde
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg – Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte
  • Rollen- und Schnittstellenklärung – wer liefert was, in welcher Qualität, bis wann
  • Wertearbeit – was ist diesem Team wirklich wichtig, und woran merkt man das im Alltag?
  • Mimikresonanz für das, was nicht gesagt wird
  • Mediation bei festgefahrenen Konfliktsituationen
  • Agile Formate und Retrospektiven, wo sie zur Arbeitsweise passen

Es gibt darüber hinaus eine Fülle von Modellen im Markt – von Tuckmans Phasenmodell über Design Thinking bis Spiral Dynamics, dazu alles, was gerade unter New Work oder Leadership firmiert. Modelle helfen beim Verstehen. Sie ersetzen aber nicht den Blick auf dein konkretes Team. Erfolgreiche Teamentwicklung beginnt nicht mit einem Modell, sondern mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.

Mehr zu Mediation und Konfliktmanagement

MEINE FORMATE

Meine Formate

Impulsworkshop (2–3 Stunden). Ein Thema, ein Nachmittag, ein klarer Impuls. Das Format für Teams, die anfangen wollen, ohne gleich einen ganzen Tag zu blockieren – oder für den Auftakt einer längeren Begleitung.

Tagesworkshop. Ein klar umrissenes Thema, ein Tag, konkrete Ergebnisse. Genug Zeit, damit auch das zur Sprache kommt, was sonst auf dem Flur bleibt.

Teamcoaching (mehrere Monate). Wenn ein Tag nicht reicht. Mehrere Termine über einen längeren Zeitraum, mit Aufgaben dazwischen. Das Format für nachhaltige Teamentwicklung – weil Verhalten sich nicht an einem Tag ändert.

Teambuilding-Formate. Erlebnisorientierte Einheiten, die Teamgeist stärken. Ich setze sie als Baustein ein, nicht als Ganzes: Ein schöner Tag allein verändert am Montag noch nichts.

Begleitung von Veränderungsprozessen. Wenn sich Strukturen ändern, ändert sich auch das Team. Teamentwicklung ist dann Teil der Organisationsentwicklung.

Mehr zu Change Management und Organisationsentwicklung

Die Bedarfsermittlung steht immer am Anfang: Erst schauen wir gemeinsam, was dein Team wirklich braucht – dann wähle ich das passende Format, nicht umgekehrt.

 

MEINE THEMEN

Themen, zu denen ich am häufigsten arbeite

Diese fünf Themen kommen am häufigsten – als Impulsworkshop oder als Tagesworkshop, je nachdem, wie tief es gehen soll.

Stress, Belastung und Resilienz im Team. Woran merkt ihr, dass jemand an der Grenze ist? Wir schauen auf die Belastungsquellen, die im Team liegen – ständige Unterbrechungen, unklare Prioritäten, das Gefühl, nie fertig zu werden – und darauf, was ihr als Team dagegen tun könnt. Nicht als Selbstoptimierung, sondern als gemeinsame Verantwortung.

Kommunikation und Bedürfnisse. Der Klassiker, und der mit der größten Wirkung. Nach der Gewaltfreien Kommunikation: Beobachtung statt Bewertung, Bedürfnis statt Vorwurf. Wir üben das an euren echten Situationen, nicht an Fallbeispielen aus dem Lehrbuch.

Stärken im Team sichtbar machen. Wer kann eigentlich was – jenseits der Stellenbeschreibung? Teams unterschätzen sich fast immer gegenseitig. Dieser Workshop macht sichtbar, was da ist, und verteilt Aufgaben danach neu.

Konflikte ansprechen, bevor sie eskalieren. Wie sagt man jemandem, dass etwas stört, ohne dass es knallt? Wir arbeiten an konkreten Formulierungen und daran, was im Team gelten soll, wenn es unangenehm wird.

Entscheidungen treffen und ins Handeln kommen. Für Teams, die viel besprechen und wenig entscheiden. Wer entscheidet was, wann ist etwas entschieden, und wie wird es sichtbar?

Wenn euer Thema nicht dabei ist: Das sind Beispiele, keine Auswahlliste. Ich entwickle Workshops entlang dessen, was bei euch ansteht – und arbeite bei größeren Vorhaben auch mit weiteren Coaches zusammen, wenn zwei Team-Coaches im Raum sinnvoller sind als eine.

MEIN WEG

Ablauf einer Teamentwicklung

1. Erstgespräch mit der Teamleitung. Kostenlos, 30 Minuten. Worum geht es, wer gehört zum Team, was soll am Ende anders sein?

2. Bedarfsermittlung. Gespräche, manchmal eine kurze Befragung. Ich will wissen, wie das Team die Zusammenarbeit erlebt – nicht nur, wie die Führungskraft sie erlebt.

3. Konzept. Daraus entsteht ein Vorschlag, der zu euch passt.

4. Umsetzung. Workshop, Coaching-Termine, Moderation – in der Kombination, die gebraucht wird.

5. Transfer und Auswertung. Was hat sich verändert, was fehlt noch? Ohne diesen Schritt verpufft die beste Maßnahme nach vier Wochen.

GUTE TEAMARBEIT

Woran sich gute Teamarbeit entscheidet – eine Orientierung

„Die zehn goldenen Regeln der Teamarbeit" wird oft gesucht, aber es gibt sie nicht: kein Lehrbuch, kein Institut, keine verbindliche Liste. Was es gibt, sind Punkte, die in der Teamforschung und in der Praxis immer wieder auftauchen – bei Tuckman, in Amy Edmondsons Arbeiten zu psychologischer Sicherheit, in Patrick Lencionis Dysfunktionen eines Teams, in der Gewaltfreien Kommunikation. Ich habe zusammengestellt, was mir davon in der Arbeit mit Teams am häufigsten begegnet. Als Orientierung, nicht als Rezept.

  1. Klarheit über das Ziel. Wer nicht weiß, wohin das Team will, optimiert seinen eigenen Bereich.
  2. Klare Rollen und Aufgaben. Zuständigkeit schlägt Zuruf.
  3. Verbindlichkeit. Zugesagt ist zugesagt – auch wenn es unbequem wird.
  4. Direkt miteinander reden. Wer ein Problem mit jemandem hat, spricht mit dieser Person, nicht über sie.
  5. Konflikte früh ansprechen. Konflikte sind normal – wo nichts reibt, entwickelt sich auch nichts.
  6. Zuhören, bevor man antwortet. Die meisten Missverständnisse entstehen im Sekundenbruchteil vor der Erwiderung.
  7. Fehler dürfen benannt werden. Ein Team, in dem Fehler verschwiegen werden, lernt nicht.
  8. Unterschiede nutzen statt einebnen. Der Kollege, der immer bremst, sieht oft etwas, das die anderen übersehen.
  9. Entscheidungen sichtbar machen. Was entschieden wurde und von wem – sonst wird dieselbe Frage dreimal verhandelt.
  10. Regelmäßig innehalten. Zwanzig Minuten alle paar Wochen: Was läuft gut, was nicht? Das ersetzt die meisten Krisenworkshops.

Keiner dieser Punkte ist neu oder von mir erfunden. Das Schwierige ist nie, sie zu kennen – sondern sie im Alltag zu leben, wenn es gerade unbequem ist. Genau da setzt Teamentwicklung an.

DEIN BEITRAG

Was Führungskräfte dazu beitragen können

Teamentwicklung ist keine Aufgabe, die man abgibt. Als Führungskraft prägst du die Teamkultur täglich – vor allem durch das, was du duldest. Drei Hebel wirken erfahrungsgemäß am stärksten:

  • Sicherheit geben. Wer für schlechte Nachrichten abgestraft wird, liefert bald keine mehr. Und dann erfährst du Probleme zuletzt.
  • Delegieren und Mandate explizit machen. Was entscheidet das Team selbst, was entscheidest du? Unklarheit darüber blockiert mehr als jede fehlende Ressource.
  • Selbst ansprechbar bleiben. Auch dann, wenn es gerade nicht passt.

Viele Teamleiter merken irgendwann, dass die Teamentwicklungsmaßnahmen an der Oberfläche bleiben, solange sich an der eigenen Rolle nichts ändert. Wenn du daran arbeiten willst, ist ein Einzelcoaching oft der bessere erste Schritt.

Mehr zum Coaching für Führungskräfte

ZIELE

Was dein Unternehmen davon hat

Die Zahlen zeigen, wie groß der Hebel ist: Laut Gallup Engagement Index 2025 sind nur 10 Prozent der Beschäftigten in Deutschland ihrem Arbeitgeber emotional wirklich verbunden, 13 Prozent haben innerlich gekündigt. Laut AOK-Fehlzeiten-Report 2025 fehlten Beschäftigte im Schnitt rund 23 Tage krankheitsbedingt.

Was sich durch gute Teamentwicklung verändert:

  • Teams, die wieder miteinander reden statt übereinander
  • Weniger Reibungsverluste an den Schnittstellen – dieselbe Arbeit in weniger Zeit
  • Konflikte, die geklärt werden, statt jahrelang Energie zu binden
  • Weniger Fluktuation und weniger Krankheitstage
  • Eine Unternehmenskultur, in der Menschen bleiben wollen
  • Neue Kolleginnen und Kollegen, die schneller ankommen

Quellen: Gallup Engagement Index Deutschland 2025; AOK-Fehlzeiten-Report 2025

MEINE KUNDEN

Was Kundinnen sagen

Miriam hat bei uns in der Praxis einen Teamworkshop durchgeführt. Sie konnte mit ihrer offenen, herzlichen Art sofort im Team andocken. Sie hat das Team gut abgeholt und souverän durch den Tag geführt – es wurde zu keinem Moment zäh oder trocken. Was mir aufgefallen ist: Wenn jemand von uns etwas gesagt hat, hat sie nachgehakt und mehr daraus gemacht, statt einfach ihr Programm durchzuziehen. So kam das ganze Team ins Gespräch. Und den Effekt merke ich bis heute an ganz kleinen Dingen: Bei uns wird seitdem mehr aufgeräumt, jeder übernimmt selbstverständlicher Verantwortung. Genau solche Veränderungen wollte ich. Wir würden nichts anders machen.

— Steffi B., Sauerland Physio

MEINE KUNDEN

Für wen das gedacht ist

Ich arbeite mit Unternehmen und Führungskräften, die überzeugt sind, dass nachhaltiger Unternehmenserfolg bei den Menschen beginnt. Die wissen, dass Motivation, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit nicht von allein entstehen, sondern dort wachsen, wo Menschen sich gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen.

Wie viele Menschen bei euch arbeiten, ist dabei zweitrangig. Typische Situationen:

  • Praxen und Kanzleien – Physiotherapie, Arztpraxen, Steuerkanzleien
  • Handwerksbetriebe, in denen alle fachlich stark sind und die Zusammenarbeit trotzdem hakt
  • Teams nach einer Umstrukturierung, einem Führungswechsel oder starkem Wachstum
  • Abteilungen, zwischen denen es seit Längerem knirscht
  • Neu zusammengestellte Teams, die schnell arbeitsfähig werden sollen
  • Teams, in denen fachlich alles stimmt und trotzdem die Luft raus ist
WARUM ICH?

Warum ich

Ich ziehe kein Programm durch. Ich höre mir erst genau an, was bei euch los ist, bevor ich ein Konzept entwickle, das zu euch passt – nicht das, was ich schon zwanzigmal gemacht habe.

Ein Gespür für das Unausgesprochene. Ich merke, wenn "passt schon" nicht stimmt. Zum Teil Intuition, zum Teil trainiert durch meine Ausbildung in Mimikresonanz.

Erfahrung aus einem Umfeld, in dem Teamarbeit über viel entscheidet. Als Ärztin in der Anästhesie und Intensivmedizin habe ich erlebt, was ein eingespieltes Team leistet – und was passiert, wenn die Kommunikation bricht. Aktiv ärztlich tätig bin ich nicht mehr, aber dieses Fundament bleibt.

Fundierte Ausbildung. Zertifizierter Coach (QRC), systemischer Coach, systemische Organisationsberatung und Organisationsentwicklung, Mediatorin, NLP Master, Train-the-Trainer, EmTrace und Mimikresonanz.

Stärkenorientiert. Ich schaue darauf, was in eurem Team schon funktioniert, und baue darauf auf – statt eine Mängelliste abzuarbeiten.

Regional erreichbar. Zuhause in Waltrop, unterwegs im Ruhrgebiet, Münsterland und Sauerland – und deutschlandweit, vor Ort und online.

KOSTEN

Was Teamentwicklung kostet

Impulsworkshop (ca. 2–3 Stunden): ab 800 € netto zzgl. USt. Ein Thema, kompakt bearbeitet. Der genaue Preis richtet sich nach Zielsetzung, Teilnehmerzahl und Vorbereitungsaufwand.

Tagesworkshop: ab 1.500 € netto zzgl. USt. Ein ganzer Tag mit deinem Team. Ebenfalls abhängig von Zielsetzung, Teilnehmerzahl und Vorbereitung – ein Workshop, für den ich vorher fünf Einzelgespräche führe, ist aufwendiger als einer zu einem klar umrissenen Thema.

Teamcoaching: individuelles Angebot. Teamcoachings unterscheiden sich je nach Teamgröße, Zielsetzung und Anzahl der Termine erheblich. Deshalb erstelle ich ein individuelles Angebot. Die Kalkulation orientiert sich am Umfang der Begleitung sowie meinem Tagessatz von 1.500 € netto.

Vor Ort oder online. Teamformate mache ich am liebsten vor Ort, weil die Dynamik im Raum entsteht. Bei Vor-Ort-Terminen wird der entsprechende Anfahrtsaufwand berücksichtigt. Vorgespräche, Auswertungen und einzelne Teamcoaching-Termine funktionieren gut online.

Das Erstgespräch ist kostenlos – und wenn ich merke, dass ein Workshop bei euch gerade das falsche Format wäre, sage ich das.

KONTAKT

Lass uns sprechen

Du willst wissen, ob euer Team einen Workshop braucht oder eher eine längere Begleitung? Das klären wir im Erstgespräch. 30 Minuten, kostenlos, unverbindlich – per Telefon, Video oder über das Kontaktformular. Wenn ich merke, dass jemand anderes besser passt, sage ich das offen.

Ein kleiner Schritt verändert mehr, als du denkst.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Teamentwicklung

Teamentwicklung ist ein begleiteter Prozess, der die Zusammenarbeit in einem Team gezielt verbessert: Vertrauen, Kommunikation, Rollen und Aufgaben, Umgang mit Konflikten. Sie kann als einzelner Workshop stattfinden oder als Teamcoaching über mehrere Monate laufen.

Ein Impulsworkshop von zwei bis drei Stunden kostet ab 800 € netto, ein Tagesworkshop ab 1.500 € netto. Der genaue Preis hängt von Zielsetzung, Teilnehmerzahl und Vorbereitungsaufwand ab. Für ein Teamcoaching über mehrere Monate erstelle ich ein individuelles Angebot, orientiert an meinem Tagessatz von 1.500 € netto. Bei Vor-Ort-Terminen kommt der Anfahrtsaufwand dazu.

Forming (Orientierung), Storming (Konflikt), Norming (Regeln), Performing (Leistung) und Adjourning (Abschluss) – das Phasenmodell nach Bruce Tuckman. Teams durchlaufen die fünf Phasen nicht sauber nacheinander: Bei jeder neuen Person und jeder neuen Aufgabe springt ein Team ein Stück zurück.

Nein. Teambuilding ist ein gemeinsames Erlebnis, das den Teamgeist stärkt – ein Baustein, kein Prozess. Teamentwicklung arbeitet an dem, was am Montag im Arbeitsalltag passiert. Ein Kletterpark löst keinen Rollenkonflikt.

Ein Workshop ist ein halber oder ein ganzer Tag. Ein Teamcoaching umfasst meist drei bis sechs Termine über einige Monate. Was sinnvoll ist, entscheiden wir nach der Bedarfsermittlung gemeinsam – nicht vorher.

Systemisch heißt: Ich suche nicht die Person, die schuld ist, sondern schaue auf die Zusammenhänge, die ein Verhalten erzeugen. Wenn jemand ständig blockiert, hat das im System meistens eine Funktion. Diese Funktion zu verstehen, verändert mehr als jede Ermahnung.

Dann arbeiten wir daran – das ist meistens der wertvollste Teil des Tages. Ich bin ausgebildete Mediatorin und moderiere solche Situationen allparteilich. Ist ein Konflikt zu verhärtet für die Gruppe, empfehle ich eine getrennte Mediation.

Das entscheiden wir im Vorgespräch. Bei Themen rund um Zusammenarbeit und Abläufe ist die Teamleitung fast immer dabei. Wenn die Führung selbst Teil des Konflikts ist, arbeite ich zeitweise getrennt und führe später zusammen.

Teamformate mache ich am liebsten vor Ort, weil die Dynamik im Raum entsteht. Ein externer Ort hilft, wenn Abstand zum Alltag gebraucht wird. Vorgespräche und Auswertungen laufen problemlos online.

Wir legen zu Beginn fest, woran ihr es merken würdet – eine Sitzung, die anders läuft, ein Thema, das endlich angesprochen wird, eine Absprache, die hält. Daran schauen wir am Ende gemeinsam entlang. Oft zeigt es sich zuerst an kleinen Dingen im Alltag.