Manche Gefühle sitzen fest, egal wie oft du schon darüber geredet hast
Emotionscoaching mit emTrace® – online in ganz Deutschland, von Waltrop aus
Kennst du das?
- Du gerätst in eine bestimmte Situation und reagierst sofort — obwohl du es dir anders vorgenommen hast
- Eine alte Erinnerung meldet sich immer noch, als wäre sie von gestern
- Du hast dein Thema längst verstanden. Verändert hat sich trotzdem nichts
- Vor bestimmten Gesprächen wird dir flau, und du weißt nicht genau, warum
- Selbstzweifel melden sich immer im ungünstigsten Moment
- Du funktionierst nach außen und fühlst dich innen wie blockiert
Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht. — Marshall B. Rosenberg
Wie ich in ein Coaching gehe
Ich fange nicht mit der Frage an: Wie lösen wir das jetzt? Sondern mit dieser:
Lass uns erst einmal verstehen, warum das gerade so ist.
Das ist kein Umweg. Wer zu schnell löst, löst oft das falsche Problem – und steht ein halbes Jahr später wieder da. Ich nehme Menschen so an, wie sie gerade sind. Ohne zu bewerten. Ohne ihnen zu sagen, wie sie sein sollten.
Es ist okay, dass du das gerade brauchst.
Neue Perspektiven entstehen nicht durch Druck, sondern durch Verstehen.
Was ist Emotionscoaching?
Emotionscoaching ist eine Coaching-Form, die direkt an belastenden Gefühlen ansetzt statt nur am Denken darüber. Ziel ist, Emotionen zu regulieren, emotionale Blockaden zu lösen und Muster zu verändern, die sich automatisch abspielen. Gearbeitet wird an konkreten Situationen — nicht abstrakt, sondern an dem Moment, in dem es dir tatsächlich passiert.
Der Unterschied zu klassischem Coaching ist der Zugang. Klassisches Coaching arbeitet über Reflexion und Gespräch. Das ist wirkungsvoll, stößt aber an Grenzen, wenn ein Gefühl stärker ist als jede Einsicht. Integratives Emotionscoaching setzt dort an, wo das Denken nicht mehr weiterkommt.
Dahinter steht eine Haltung: Jede Emotion hat eine Funktion, auch die unangenehmen. Wut, Angst oder Trauer wollen dir etwas sagen. Es geht nicht darum, Emotionen zu unterdrücken. Es geht darum, sie zu verstehen und zu regulieren.
Emotionen prägen dein Denken und Handeln stärker, als den meisten bewusst ist. Sie entscheiden mit, welche Chance du ergreifst, welches Gespräch du führst und welche Entscheidung du vertagst.

Was ein Emotionscoach macht
Ein Emotionscoach begleitet dich dabei, deine emotionalen Reaktionen zu verstehen und zu verändern. Konkret heißt das:
- Zuhören und einordnen. Welche Emotion ist es eigentlich? Ärger und Verletzung fühlen sich ähnlich an und brauchen Unterschiedliches.
- Die Situation konkret machen. Wir arbeiten nicht an meinem Selbstwert, sondern an dem Dienstagmorgen, an dem es wieder passiert ist.
- Das Muster sichtbar machen. Wann taucht das Gefühl auf? Was aktiviert es? Was hat es früher einmal geschützt?
- Mit Interventionen arbeiten, die auf der Gefühlsebene wirken, nicht nur auf der Erklärebene.
- Den Umgang mit Emotionen einüben, damit du im Alltag selbst regulieren kannst — auch ohne mich.
Was ein Emotionscoach nicht macht: Diagnosen stellen, Erkrankungen behandeln oder Traumata bearbeiten. Dazu unten mehr.
Was dabei im Gehirn passiert
Ich habe Humanmedizin studiert und als Ärztin in der Anästhesie und Intensivmedizin gearbeitet. Aktiv ärztlich tätig bin ich nicht mehr. Was bleibt, ist ein Verständnis dafür, was neurobiologisch abläuft — und das erklärt gut, warum reines Reden manchmal nicht reicht.
Emotionen entstehen im limbischen System. Die Amygdala, das Stresszentrum des Gehirns, bewertet eine Situation in Millisekunden — lange bevor der präfrontale Cortex überhaupt beteiligt ist. Deshalb bist du schon mitten in der Reaktion, bevor du denken kannst.
Erlebnisse hinterlassen Spuren. Was dich früher einmal geprägt hat, wird erneut aktiviert, wenn eine Situation auch nur entfernt ähnlich wirkt. Dein Gehirn tut damit nichts Falsches — es schützt dich, nach einem Muster, das irgendwann sinnvoll war.
Die gute Nachricht aus der Gehirnforschung: Diese Verknüpfungen sind veränderbar. Genau darauf zielen die Interventionen im Emotionscoaching. Nachhaltige Veränderung ist möglich — sie braucht nur einen anderen Zugang als eine gute Erklärung.
Die fünf Ansatzpunkte der Emotionsregulation
Der Emotionsforscher James Gross hat beschrieben, an welchen fünf Stellen man auf eine Emotion Einfluss nehmen kann. Das Modell ist Standardwissen der Emotionspsychologie und ordnet gut, was im Coaching passiert:
1. Situationsauswahl. Du entscheidest, ob du in eine Situation gehst oder nicht. Der einfachste Hebel — und der, den viele übersehen.
2. Situationsveränderung. Du gehst hinein, veränderst aber die Bedingungen. Ein Gespräch zu zweit statt vor der Gruppe.
3. Aufmerksamkeitslenkung. Worauf richtest du den Blick? Auf die drei kritischen Gesichter oder auf die zwanzig anderen?
4. Neubewertung. Die Situation bleibt, deine Deutung ändert sich. Er hat mich abgewertet oder er stand selbst unter Druck — dasselbe Ereignis, zwei völlig verschiedene Gefühle.
5. Reaktionsmodulation. Erst am Ende setzt man am Gefühl selbst an. Genau hier landen die meisten Selbsthilfetipps — und deshalb funktionieren sie oft so schlecht.
Im Coaching schauen wir, an welcher der fünf Stellen bei dir am meisten zu holen ist. Meistens ist es nicht die, die du erwartet hast.
Wie emTrace® dabei hilft
emTrace® ist ein integratives Verfahren zur Emotionsregulation, entwickelt von Dirk Eilert. Es kombiniert Erkenntnisse aus der Emotionsforschung mit konkreten Interventionen — darunter bilaterale Stimulation, ein Prinzip, das auch aus EMDR bekannt ist.
Was das praktisch bedeutet: Wir bleiben nicht bei der Analyse. Wir arbeiten an der konkreten Situation, und du spürst währenddessen, ob sich etwas verändert. Oft reichen wenige Sitzungen für einen spürbaren Unterschied.
Das Ziel ist nicht nur der Abbau belastender Gefühle. Es geht ebenso darum, hilfreiche Emotionen zu stärken und zu mobilisieren — Zuversicht, Ruhe, Entschlossenheit. Mentale Stärke entsteht nicht dadurch, dass man nichts fühlt.
Ich bin in emTrace® auf Level 1 und Level 3 ausgebildet und kombiniere die Methode mit systemischem Coaching, Wertearbeit und NLP — je nachdem, was dein Thema braucht.
Bei welchen Themen und emotionalen Blockaden Emotionscoaching hilft
- Selbstzweifel und Selbstwert. Das Gefühl, nicht zu genügen, obwohl objektiv alles dafür spricht.
- Emotionale Blockaden vor Prüfungen, Gesprächen, Auftritten oder Entscheidungen.
- Automatische Reaktionen, die dir hinterher leidtun — Wut, Rückzug, Rechtfertigung.
- Belastende Erinnerungen, die immer noch Kraft ziehen.
- Ängste und Unsicherheit in konkreten Situationen.
- Nach einem Misserfolg, wenn der Kopf weitergeht und das Gefühl nicht.
- Glaubenssätze, die dich blockieren: Ich darf keine Fehler machen. Ich falle sowieso auf.
Gemeinsam ist diesen Themen, dass Wissen allein nicht reicht. Du kennst die Erklärung längst — sie ändert nur nichts an dem, was du in der Situation fühlst.
Ist Emotionscoaching wirksam?
Eine berechtigte Frage, und ich beantworte sie ehrlich.
Das Fundament ist solide. Emotionsregulation ist ein etabliertes Forschungsfeld der Psychologie. Dass Emotionen sich beeinflussen lassen und dass Neubewertung anders wirkt als Unterdrückung, ist gut belegt. Auch die neurobiologischen Grundlagen sind seit Jahrzehnten erforscht.
Für emTrace® selbst gibt es keine Wirksamkeitsstudien in dem Umfang, wie es sie für Psychotherapieverfahren gibt. Das gehört dazu gesagt. Wer dir etwas anderes erzählt, verkauft dir etwas.
Was ich sagen kann: In meiner Arbeit erlebe ich regelmäßig, dass sich etwas verändert, wo vorher jahrelang nur geredet wurde — oft schneller, als die Klientinnen und Klienten selbst erwartet hätten. Und ich sage offen, wenn ich den Eindruck habe, dass ein Thema nicht ins Coaching gehört.
Ein Coaching ist kein Ersatz für Therapie. Es ist auch keine Behandlung. Es ist ein Angebot für Menschen, die im Kern stabil sind und an einem konkreten emotionalen Muster arbeiten wollen.
Wie eine Emotionscoaching-Sitzung abläuft
Kostenloses Erstgespräch (30 Minuten).
Unverbindlich. Wir klären, worum es geht und ob die Chemie stimmt.
Das Thema konkret machen.
Wir suchen eine tatsächliche Situation. Je konkreter, desto besser — abstrakte Themen lassen sich emotional nicht bearbeiten.
Die Emotion aktivieren.
Das klingt unangenehm und ist es kurz auch. Nur eine spürbare Emotion lässt sich verändern.
Intervention.
Hier kommt emTrace® zum Einsatz. Du merkst währenddessen selbst, ob sich etwas löst.
Prüfen und verankern.
Wir gehen zurück in die Situation. Fühlt sie sich anders an? Was ist geblieben? Zum Schluss überlegen wir, was du im Alltag mitnimmst.
Eine Sitzung dauert 90 Minuten. Viele Themen brauchen zwei bis vier Termine.
Was du langfristig mitnimmst, ist ein anderer Umgang mit Emotionen: Du erkennst früher, was gerade in dir passiert, und kannst bewusst eingreifen, statt dich von einer Reaktion überrollen zu lassen.
Emotionscoaching und Therapie: der Unterschied
Ein Coaching arbeitet mit Menschen, die psychisch stabil sind, an einem klar umrissenen Thema. Eine Psychotherapie behandelt Erkrankungen — Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen — und gehört in ärztliche oder psychotherapeutische Hände.
Traumata bearbeite ich nicht. Das ist keine Frage der Methode, sondern der Zuständigkeit.
Durch meinen medizinischen Hintergrund erkenne ich diese Grenze zuverlässig. Wenn ich im Erstgespräch den Eindruck habe, dass du woanders besser aufgehoben bist, sage ich das — auch wenn ich damit einen Auftrag verliere.
Was einen guten Emotionscoach ausmacht
Die Berufsbezeichnung Coach ist nicht geschützt. Deshalb lohnt es sich, genau hinzusehen:
- Nachweisbare Ausbildung in der Methode, nicht nur ein Wochenendkurs
- Klare Abgrenzung zur Therapie — ein guter Emotionscoach weiß, wo seine Kompetenz endet
- Keine Heilsversprechen. Blockaden in einer Sitzung für immer auflösen ist Werbung, keine Aussage.
- Kostenloses Erstgespräch, in dem du prüfen kannst, ob die Chemie stimmt
- Transparente Preise statt Verkaufsgespräch mit Zeitdruck
Meine Qualifikation: Approbation als Ärztin, zertifizierter Coach nach QRC, systemischer Coach, Mediatorin, NLP Practitioner und Master, emTrace® Level 1 und Level 3, Mimikresonanz.
Warum ich
Medizinischer Hintergrund. Ich verstehe, was im Körper und im Gehirn passiert — und ich erkenne, wenn etwas ärztlich abgeklärt gehört.
Ich arbeite an konkreten Situationen. Nicht an großen Begriffen. Das ist unbequemer und wirkt schneller.
Ein Gespür für das Unausgesprochene. Ich merke, wenn ein passt schon nicht stimmt. Zum Teil Intuition, zum Teil trainiert durch meine Ausbildung in Mimikresonanz.
Tiefe braucht keine Schwere. Was Klientinnen und Klienten mir am häufigsten spiegeln: mein Lachen und dass sie sich von der ersten Minute an sicher gefühlt haben.
Erreichbar. Mein Standort ist Waltrop im nördlichen Ruhrgebiet. Gecoacht wird online – in ganz Deutschland.
Was kostet ein Emotionscoaching?
Transparent und ohne Verkaufsgespräch. Alle Preise sind Endpreise inklusive Mehrwertsteuer.
Eine Sitzung dauert 90 Minuten und findet online statt.
- Einzelsitzung: 185 €
- 5er-Paket: 177 € je Sitzung (885 € gesamt)
- 10er-Paket: 170 € je Sitzung (1.700 € gesamt)
Zur Eröffnung meiner Website übernehme ich für dich die Mehrwertsteuer. In den ersten drei Monaten zahlst du nur den Nettobetrag als Endpreis: 155,46 € für die Einzelsitzung, 148,74 € je Sitzung im 5er-Paket und 142,86 € je Sitzung im 10er-Paket. Ab dem vierten Monat nach dem Start der Website gelten die regulären Preise.
Bezahlt wird nach jeder einzelnen Sitzung – auch bei den Paketen. Du legst keinen Gesamtbetrag im Voraus aus, sicherst dir mit einem Paket aber den günstigeren Preis für alle Sitzungen. Vor- und Nachbereitung sind in allen Preisen enthalten.
Emotionscoaching braucht oft weniger Sitzungen als andere Themen. Zwei bis vier Termine sind ein realistischer Rahmen.
Soziale Plätze: Pro Quartal vergebe ich zwei bis drei Coaching-Plätze zu reduzierten Konditionen für Menschen in besonderen Lebenssituationen. Sprich mich im unverbindlichen Erstgespräch einfach darauf an.
Lass uns sprechen
30 Minuten, kostenlos, unverbindlich – per Telefon, Video oder über das Kontaktformular.
Ein kleiner Schritt verändert mehr, als du denkst.
Häufige Fragen zum Emotionscoaching
Emotionscoaching ist eine Coaching-Form, die direkt an belastenden Gefühlen ansetzt statt nur am Denken darüber. Es hilft dir, Emotionen zu regulieren, emotionale Blockaden zu lösen und automatische Muster zu verändern — an konkreten Situationen aus deinem Alltag.
Ein Emotionscoach hilft dir, deine emotionalen Reaktionen zu verstehen und zu verändern. Er ordnet ein, welche Emotion wirklich im Spiel ist, macht das Muster dahinter sichtbar und arbeitet mit Interventionen, die auf der Gefühlsebene wirken — nicht nur mit Gesprächen über das Thema.
emTrace® ist ein integratives Verfahren zur Emotionsregulation, entwickelt von Dirk Eilert. Es verbindet Erkenntnisse aus der Emotionsforschung mit konkreten Interventionen. Ich bin auf Level 1 und Level 3 ausgebildet.
Bei klar umrissenen Themen oft nur zwei bis vier. Das ist deutlich weniger als bei den meisten anderen Coaching-Anliegen. Wir schauen nach jeder Sitzung gemeinsam, was du noch brauchst.
Nein. Ein Coaching arbeitet mit psychisch stabilen Menschen an konkreten Themen. Psychotherapie behandelt Erkrankungen und gehört in ärztliche oder psychotherapeutische Hände. Traumata bearbeite ich nicht. Wenn ich im Erstgespräch merke, dass du dort besser aufgehoben bist, sage ich es dir.
Ja, sehr gut – und bei mir findet es ausschließlich online statt. Die Arbeit läuft über Sprache und über das, was du in deinem Körper wahrnimmst; beides funktioniert per Video ohne Einschränkung. Viele empfinden es sogar als Vorteil, danach in der eigenen Umgebung bleiben zu können.
Nein. Emotionscoaching braucht die Situation, nicht die ganze Geschichte. Du entscheidest, wie viel du erzählst.
Das kann passieren und ist nicht schlimm — dafür ist der Raum da. Ich arbeite so, dass du jederzeit die Kontrolle behältst, und wir beenden keine Sitzung in einem aufgewühlten Zustand.
Nein. Ich arbeite mit Klientinnen und Klienten, ich bilde keine Coaches aus. Wenn du selbst eine emTrace®-Ausbildung machen möchtest, ist die Eilert-Akademie die richtige Adresse.