Wieder miteinander ins Gespräch kommen
Mediation und Konfliktberatung für Privatpersonen – online in ganz Deutschland
Kennst du das?
Ich begleite Menschen, die …
- immer wieder dieselben Konflikte haben.
- das Gefühl haben, jedes Gespräch endet im Streit.
- sich eigentlich verstehen möchten, aber es allein nicht mehr schaffen.
- wichtige Beziehungen erhalten möchten.
- sich respektvoll trennen möchten.
- Entscheidungen treffen müssen, bei denen beide Seiten gehört werden sollen.
Manchmal drehen sich Gespräche nur noch im Kreis. Beide Seiten möchten verstanden werden – und doch entfernt man sich immer weiter voneinander. Genau dann kann eine neutrale Begleitung helfen, wieder Klarheit zu gewinnen und gemeinsam neue Wege zu entdecken.
Konflikte sind der tragische Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse. — Marshall B. Rosenberg, Begründer der Gewaltfreien Kommunikation
Was ist Mediation – und was ist Konfliktberatung?
Mediation ist ein strukturiertes Gespräch, in dem eine neutrale dritte Person zwei oder mehr Beteiligte dabei begleitet, einen Konflikt selbst zu klären. Ich entscheide nichts und bewerte niemanden. Ich sorge dafür, dass alle zu Wort kommen, dass hinter den Vorwürfen die eigentlichen Bedürfnisse sichtbar werden – und dass am Ende eine Lösung steht, die beide Seiten mittragen.
Das Besondere daran: Die Lösung kommt von euch. Deshalb hält sie auch im Alltag. Für euch als Konfliktpartner ist das die eigentliche Herausforderung – und gleichzeitig der Grund, warum es funktioniert.
Und was ist der Unterschied zur Konfliktberatung? In der Praxis werden die Begriffe oft synonym benutzt, gemeint ist aber Verschiedenes. Eine Konfliktberatung kann auch mit einer einzelnen Person stattfinden: Wir schauen gemeinsam auf die Konfliktsituation, analysieren, was dort eigentlich passiert, und entwickeln Handlungsoptionen für dein nächstes Gespräch. Als Konfliktberaterin darf ich dich dabei beraten und dir meine Sicht sagen. In einer Mediation sitzen dagegen immer beide Seiten am Tisch – dort bin ich neutrale Vermittlerin und halte mich mit Meinungen zurück, weil ich für beide Konfliktparteien da bin.
Ich biete beides an. Was in eurem Fall passt, klären wir im Erstgespräch. Wenn du dir unsicher bist, fang mit der Konfliktberatung an: Sie ist der kleinere Schritt und führt oft von selbst zur Mediation.
Wen ich in Mediation und Konfliktberatung begleite
Ich begleite zum Beispiel
- Paare, die festgefahrene Konflikte klären möchten.
- Eltern und erwachsene Kinder, die wieder miteinander ins Gespräch kommen möchten.
- Geschwister, zwischen denen Streit entstanden ist.
- Freunde, zwischen denen etwas vorgefallen ist und die ihre Beziehung nicht verlieren möchten.
- Nachbarn, die sich nicht jedes Mal ärgern möchten, wenn sie sich begegnen. Bei Nachbarschaftskonflikten geht es fast nie um die Hecke.
- Geschäftspartner oder Selbstständige, die ihre Zusammenarbeit erhalten möchten.
- Menschen in Trennung, die faire Lösungen für beide Seiten finden möchten.
- Eltern, die trotz Trennung gute Entscheidungen für ihre Kinder treffen möchten.
Ob der Konflikt innerhalb der Familie liegt, in einer Freundschaft oder zwischen zwei Geschäftspartnern, macht für meine Arbeit weniger Unterschied, als man denkt. Die Mechanik ist in diesen Konfliktsituationen erstaunlich ähnlich – nur die Themen sind andere. Und jede Begleitung ist individuell: Es gibt bei mir kein Programm, das ich abspule. Ich arbeite mit euch daran, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die zu eurer Situation passen.

Paarberatung, Paartherapie, Mediation: Was ist der Unterschied?
Diese Frage wird oft gestellt, deshalb hier die klare Antwort.
Paartherapie ist eine Heilbehandlung. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine psychische Erkrankung im Spiel ist, und gehört in die Hände von Psychotherapeutinnen und Ärzten, die dafür ausgebildet sind. Paartherapie biete ich nicht an, und ich habe auch keine paartherapeutische Ausbildung.
Paarberatung ist ein unscharfer Begriff. Manche meinen damit Gespräche über die Beziehung, andere eine therapienahe Begleitung. Ich bin keine Paarberaterin und positioniere mich auch nicht als Beziehungscoach.
Mediation ist das, was ich tue – und zwar für alle Konstellationen gleich. Wenn zwei Menschen als Paar zu mir kommen, begleite ich sie genauso wie zwei Geschäftspartner, zwei Geschwister oder zwei Nachbarn: als neutrale, allparteiliche Mediatorin, die einen Konflikt klären hilft. Ich bin für beide Seiten da, nicht für eine.
Kostenlose und einkommensabhängige Angebote gibt es auch. Kirchliche und kommunale Beratungsstellen – Caritas, pro familia, EFL – kosten wenig oder nichts. Der Preis dafür sind oft mehrere Monate Wartezeit. Wenn ihr Zeit habt und das Budget knapp ist, ist das der richtige Weg. Ich sage euch das offen.
Warum ich als Mediatorin und Konfliktberaterin?
Ich höre nicht nur zu, was gesagt wird. Ich achte auch auf das, was unausgesprochen bleibt. Mit gezielten Fragen, einem feinen Gespür für Zwischentöne und einer wertschätzenden Haltung unterstütze ich Menschen dabei, einander wieder zu verstehen, ihre Beziehungen zu verbessern und neue Perspektiven zu entwickeln.
Menschen sagen mir häufig, dass sich auch schwierige Gespräche mit mir überraschend leicht anfühlen – nicht, weil die Themen leicht sind, sondern weil sie sich verstanden fühlen. Ich schaffe einen Rahmen, in dem sich auch in herausfordernden Situationen konstruktiv reden lässt.
Was ihr daraus mitnehmt, wirkt über den Anlass hinaus: Wer einmal erlebt hat, wie sich ein festgefahrener Konflikt konstruktiv klären lässt, geht auch beim nächsten Mal anders hinein. Genau das ist mir wichtiger als die schnelle Einigung. Wer gelernt hat, Konflikte konstruktiv anzugehen, braucht mich beim nächsten Mal vielleicht gar nicht mehr.
In einer Mediation geht es für mich nicht darum, möglichst schnell eine Lösung zu finden. Es geht zunächst darum zu verstehen, warum der Konflikt entstanden ist und was beide Seiten wirklich bewegt. Denn oft entstehen neue Lösungen erst dann, wenn Menschen sich wirklich gehört und verstanden fühlen.
Ein ungelöster Konflikt ist außerdem eine Belastung, die man unterschätzt. Er kostet Schlaf, Konzentration und irgendwann die Lust, sich überhaupt noch zu begegnen. Einen Konflikt zu lösen heißt deshalb nicht nur, eine Sachfrage zu klären – es heißt, diese Last loszuwerden.
Wie eine Mediation abläuft – die fünf Schritte
Kostenloses Erstgespräch (30 Minuten).
Unverbindlich. Wir klären, worum es geht, wer dabei sein soll und ob die Chemie stimmt.
Erste Sitzung.
Beide kommen zu Wort – nacheinander, ungestört. Ich höre zu und stelle Fragen. Ich bewerte nicht.
Hinter die Vorwürfe schauen.
Was braucht ihr jeweils, und was habt ihr bisher nicht ausgesprochen? Hier passiert der eigentliche Fortschritt.
Vereinbarungen treffen.
Konkret statt gut gemeint: Wer macht was anders, ab wann, und woran merkt ihr es?
Nachschauen.
Nach einigen Wochen prüfen wir, ob die Vereinbarung im Alltag trägt. Wenn nicht, war sie zu groß – dann machen wir sie kleiner.
Die meisten Konflikte brauchen drei bis sechs Sitzungen. Manches klärt sich in zwei, anderes braucht länger. Meine Arbeit wird regelmäßig durch Supervision begleitet.
Konfliktberatung: wenn nur einer von euch kommen möchte
Eine Mediation braucht beide Seiten. Wenn die andere Person nicht will, ist das keine Mediation mehr – und ich tue nicht so, als wäre es eine.
Was in dieser Situation hilft, ist eine Konfliktberatung für Einzelpersonen. Jemanden zu unterstützen, ohne die zweite Seite im Raum zu haben, klingt nach wenig – es ist aber oft genau der Punkt, an dem sich etwas löst. Wir arbeiten an dem, was in deiner Hand liegt:
- Konfliktanalyse. Worum geht es eigentlich? Was ist Sachebene, was Beziehungsebene, wo steckt vielleicht nur ein Missverständnis – und an welchem Punkt ist der Konflikt gerade? Diese Einordnung ist die halbe Konfliktlösung.
- Deine Muster. Deine Art zu kommunizieren, dein Anteil an der Dynamik – ohne Schuldzuweisung, aber ehrlich. Den eigenen Umgang mit Konflikten zu reflektieren ist unbequem und wirkt schneller als jeder Ratschlag.
- Handlungsoptionen und Lösungsstrategien. Am Ende hast du nicht die eine Lösung, sondern mehrere Wege und eine Entscheidung, welchen du gehst. Welche Strategie für dich effektiv ist, hängt davon ab, wer dir gegenübersitzt.
- Ein schwieriges Gespräch vorbereiten. Wenn ein Konfliktgespräch ansteht, üben wir es. Konkret, mit Formulierungen, die zu dir passen. Manche nennen dieses Format Konfliktcoaching – der Name ist mir gleich, das Ergebnis nicht.
Mein Ansatz ist systemisch: Ich schaue nicht nur auf dich, sondern auf die ganze Konstellation. Aus dem systemischen Blick heraus verändert sich oft schon der Umgang mit dem Konflikt, bevor sich der Konflikt selbst verändert. Ein Konflikt entsteht selten in einem Menschen allein – und ein systemischer Blick macht sichtbar, was ihn am Laufen hält. Dieser Beratungsprozess ist lösungsorientiert, aber nicht schnell: Erst verstehen wir die Spannung, dann bauen wir daran. Aus dem lösungsorientierten Blick entstehen Strategien zur Konfliktbewältigung, die zu dir passen – keine Standardtipps.
Nicht selten verändert sich durch diese Arbeit auch die Situation zwischen euch – manchmal so weit, dass die andere Person doch noch mitkommt. Aber das ist ein Nebeneffekt, kein Versprechen.
Wann Mediation und Konfliktberatung nicht der richtige Weg sind
Bei häuslicher Gewalt gehört eine Mediation nicht an den Anfang. Wenn Angst im Spiel ist, ist kein Gespräch auf Augenhöhe möglich. Dann sind Beratungsstellen und das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (116 016, rund um die Uhr, kostenfrei) die richtigen ersten Adressen.
Bei einer psychischen Erkrankung einer beteiligten Person gehört die Behandlung in ärztliche oder psychotherapeutische Hände. Ich habe Humanmedizin studiert und als Ärztin in der Anästhesie und Intensivmedizin gearbeitet. Aktiv ärztlich tätig bin ich nicht mehr – aber ich erkenne diese Grenze zuverlässig und sage es euch, auch wenn ich damit einen Auftrag verliere.
Was bleibt, wenn der Konflikt geklärt ist
Der offensichtliche Gewinn ist die Einigung. Der größere ist ein anderer: Ihr wisst danach, wie ihr über etwas Unangenehmes redet, ohne dass es eskaliert. Das ist die wirksamste Form der Konfliktprävention, die ich kenne – wirksamer als jede Regel, die man sich vornimmt.
Was Menschen mir nach einer Begleitung zurückmelden:
- Sie sprechen Dinge früher an, statt sie sammeln zu lassen
- Sie erkennen schneller, wenn eine Situation kippt – und können vorbeugen, bevor daraus ein Streit wird
- Das Wohlbefinden steigt spürbar, weil eine dauernde Anspannung wegfällt
- Auch in anderen, schwierigen Situationen greifen sie auf das zurück, was sie hier gelernt haben
Das ist kein Nebenprodukt, sondern für mich das eigentliche Ziel: einen konstruktiven Umgang miteinander zu entwickeln, der auch dann noch trägt, wenn ich längst nicht mehr dabei bin. Nebenbei wächst dabei die Resilienz – nicht als Modewort, sondern als schlichte Erfahrung, dass ihr auch den nächsten Konflikt aushaltet.

Was besagt die 5-5-5-Regel?
Diese Frage wird oft gestellt, deshalb hier die ehrliche Antwort. Die 5-5-5-Regel ist eine Gesprächsübung, die im Netz kursiert: Einer spricht fünf Minuten ununterbrochen, dann der andere fünf Minuten, danach redet ihr fünf Minuten gemeinsam darüber.
Was sie kann: Sie verhindert Unterbrechungen. Allein das verändert viele Gespräche, weil beide zum ersten Mal seit Langem ausreden.
Was sie nicht ist: ein anerkanntes Verfahren der Paartherapie, auch wenn sie im Netz oft so dargestellt wird. Es gibt keine Studienlage dazu. Sie ist eine Strukturierungshilfe, mehr nicht.
Mein Rat: Probiert sie ruhig aus, sie kostet nichts. Wenn ihr merkt, dass ihr trotz Struktur nicht weiterkommt, liegt es nicht an der Technik. Dann fehlt etwas anderes – und genau dafür gibt es professionelle Unterstützung.
Was kostet eine Mediation oder Konfliktberatung?
220 € für 90 Minuten. Endpreis inklusive Mehrwertsteuer – für euch beide zusammen, nicht pro Person.
Zur Eröffnung meiner Website übernehme ich für euch die Mehrwertsteuer. In den ersten drei Monaten zahlt ihr also nur den Nettobetrag als Endpreis: 184,87 € statt 220 €. Ab dem vierten Monat nach dem Start der Website gilt der reguläre Preis.
Die meisten Mediationen brauchen drei bis sechs Sitzungen. Bezahlt wird nach jeder einzelnen Sitzung – ihr legt nichts im Voraus aus und entscheidet nach jedem Termin neu, ob es weitergeht.
Mediationen finden bei mir online statt. Das hat einen praktischen Vorteil: Ihr müsst keinen gemeinsamen Anfahrtsweg organisieren, und ihr könnt auch von zwei verschiedenen Orten aus dazukommen.
Auf Wunsch sind auch Vor-Ort-Termine möglich. Die Kosten für Raummiete und Anfahrt werden zusätzlich berechnet.
Die Krankenkasse übernimmt Mediation nicht. Sie ist keine Heilbehandlung und damit keine Kassenleistung. Das gilt für alle privaten Anbieter, nicht nur für mich.
Termin vereinbaren
30 Minuten, kostenlos, unverbindlich – per Telefon, Video oder über das Kontaktformular. Es reicht, wenn einer von euch anruft.
Ein kleiner Schritt verändert mehr, als du denkst.
Häufige Fragen zu Mediation und Konfliktberatung
Paartherapie ist eine Heilbehandlung und Psychotherapeutinnen und Ärzten vorbehalten – die biete ich nicht an. Paarberatung ist ein unscharfer Begriff, und als Paarberaterin sehe ich mich nicht. Ich arbeite als Mediatorin: Ich begleite zwei Menschen dabei, einen Konflikt selbst zu klären – ob sie ein Paar sind, Geschwister oder Geschäftspartner, macht dabei keinen Unterschied.
In einer Mediation sitzen alle Beteiligten am Tisch, und ich bin neutrale Vermittlerin – ich berate nicht, ich vermittle. Eine Konfliktberatung findet mit einer einzelnen Person statt: Wir analysieren die Konfliktsituation, schauen auf deine Muster und entwickeln Handlungsoptionen. Dort darf ich beraten und dir meine Einschätzung sagen. Beides biete ich an, beides kostet dasselbe.
Sie hilft dir, den Konflikt zu sortieren: Worum geht es wirklich, wer ist beteiligt, wo steckt ein Missverständnis und wo ein echter Interessengegensatz? Daraus entstehen konkrete Handlungsoptionen für dein nächstes Gespräch – und meistens auch die Erkenntnis, welchen Anteil du selbst an der Dynamik hast.
220 € für 90 Minuten, Endpreis inklusive Mehrwertsteuer – für euch beide zusammen. Zur Eröffnung meiner Website übernehme ich in den ersten drei Monaten die Mehrwertsteuer, dann sind es 184,87 €. Die meisten brauchen drei bis sechs Sitzungen, bezahlt wird nach jedem Termin einzeln. Kirchliche und kommunale Beratungsstellen arbeiten kostenlos oder einkommensabhängig – dort ist allerdings mit Wartezeit zu rechnen.
Nein. Mediation ist keine Heilbehandlung und damit keine Kassenleistung. Das gilt für alle privaten Anbieter.
Nein. Als Mediatorin bin ich allparteilich, das ist der Kern meiner Rolle: Ich bin für beide da. Wenn ihr das Gefühl habt, dass ich mich auf eine Seite schlage, sprecht es an – dann läuft etwas falsch.
Eine Mediation braucht beide. Wenn nur du willst, arbeiten wir stattdessen in einer Konfliktberatung an deinem Anteil – an deiner Art zu kommunizieren und an den Mustern, in denen du feststeckst. Manchmal verändert das die Situation auch von deiner Seite aus.
Ja, das ist der Standard. Ihr könnt auch von zwei verschiedenen Orten aus dazukommen, was gerade bei getrennt lebenden Menschen ein Vorteil ist. Vor-Ort-Termine sind auf Wunsch möglich, dann kommen Raummiete und Anfahrt dazu.
Meist drei bis sechs Sitzungen über einige Wochen. Es gibt keine feste Zahl – ihr entscheidet nach jeder Sitzung, ob und wie es weitergeht.
Ja. Ein Konflikt zwischen Geschwistern, zwischen Nachbarn oder zwischen Geschäftspartnern folgt denselben Mustern wie einer in einer Partnerschaft. Meine Rolle bleibt dieselbe.
Dann begleite ich euch auch dabei. Eine faire Trennung ist ein Ergebnis, kein Scheitern – gerade wenn Kinder da sind und ihr als Eltern weiter miteinander auskommen müsst.
Ja. Was in den Sitzungen besprochen wird, bleibt dort. Auch Einzelgespräche innerhalb einer Mediation trage ich nicht in die gemeinsame Sitzung, wenn ihr das nicht wollt.